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Singen - ein Fest für
die Seele
„Singen ist besser als jeder Psychiater“ sagte ein berühmter Chorleiter und Dirigent. In den Gesichtern meiner Sänger zeigt sich bereits wenige Minuten nach dem ersten Ton: "Singen macht fröhlich".
Die Wissenschaft kommt zu dem gleichen Ergebnis: „Menschen, die öfter mal ein Liedchen trällern, sind physisch und psychisch gesünder" hat der Musikpsychologe Karl Adamek aus Münster in einer Umfrage ermittelt. Singen hält die Stimmung auf, vertreibt Schmerzen und macht leistungsfähig. Doch in vielen Familien haben CD, Schallplatte und Fernseher das Liederbuch verdrängt. Dabei steckt die Freude am Singen in uns allen. Das zeigen schon Säuglinge mit ihrem Lala-Liedchen.
Das wonnige Gefühl, das wir beim Schmettern von Tönen empfinden, ist häufig mit Kindheitserinnerungen verbunden. Auch im Körper passiert einiges, wenn wir unsere Stimmbänder in Schwingung bringen: Unser Gehirn produziert vermehrt sogenannte "Neurotransmitter" (Botenstoffe), die Wohlbefinden signalisieren. Außerdem ist es nicht möglich, gleichzeitig zu grübeln und zu singen. Trübe Gedanken produzieren wir in der linken Gehirnhälfte. Beim Singen wird die rechte Gehirnhälfte aktiviert und verdrängt die nachdenkliche Linke.
Entdecken Sie Ihre Stimme. Singen Sie einfach drauflos, wenn Sie Lust dazu haben. Singen hilft, Streß abbauen. Auch wenn Sie nur summen oder in Gedanken singen, ist alles nur halb so nervig. Wichtig für Eltern: Fördern Sie die Sangesfreude Ihres Kindes, aber zwingen Sie es nicht. Musizieren Sie gemeinsam.
Wenn Ihnen das alles nicht reicht: Wie wäre es mit dem Quartettverein?
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